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| "...unterstützt
durch eine ausgefeilte Farbdramaturgie und eine Kameraführung,
die alle schlechten Beispiele der heute beim Dokumentarfilm leider weitverbreiteten
Fernsehästhetik souverän hinter sich läßt - entsteht
nicht nur das Portrait eines bedeutenden, problematischen und vielleicht
deshalb exemplarischen Künstlerlebens, sondern gleichzeitig auch
die Skizze eines kulturellen Milieus, das durch die Nazi-Herrschaft
brutal vernichtet wurde... "Der andere Blick" versteht sich
nicht als neutrale Aufzeichnung der unterschiedlichen Blickpunkte auf
einem Lebensweg, sondern auch als politische Positionsbestimmung, Eingriff
und Appell an die persönliche Verantwortung des einzelnen." "Ein kühnes Unternehmen, bedenkt man die Brüche,
sowohl in Pabsts Biographie (er kehrte 1939 nach Nazideutschland zurück)
wie auch in seiner Filmbiographie, die neben anerkannten Meisterwerken
auch Fragwürdiges wie den NS-Film "Paracelsus" enthält...
ein höchst informativer Film..." "Ein lebendiges Stück Film- und Zeitgeschichte,
auch ein Beitrag zu dem heute wieder aktuellen Thema Künstler und
Diktatur." "Interviewing an assortment of film scholars and
first-hand observers of Pabst's work, the filmmakers assemble a meandering
but often illuminating portrait." "... unusual directorial style... What fascinates
me about their style, is its tendency to destablize and defamiliarize
the filmed image during shots that might otherwise seem flatly conventional
and lacking in irony. The film is exceptionally successful at bringing
a little-known subject to life." "Johanna Heer und Werner Schmiedel schufen ein
zum Nachdenken anregendes Zeitgemälde, in dem die Vergangenheit
nicht als abgeschlossenes Kapitel behandelt wird, sondern als Auftrag
zur Auseinandersetzung und als Schlüssel zur Gegenwart und Zukunft." "Beim Betrachten dieses Filmes wird man sich wieder
einmal schmerzlich der Vertreibung so vieler intellektueller und künstlerischer
Persönlichkeiten bewußt. "Wirklich spannend... Ein hochinteressantes Dokumentarportrait." |
Anläßlich der Präsentation von DER ANDERE BLICK im Museum für angewandte Kunst (MAK) 1992 in Wien schrieb die Kuratorin Brigitte Huck über den Film: "Als Essayfilm konzipiert, geht DER ANDERE BLICK
in seiner visuellen Eindringlichkeit weit über sein Genre hinaus. |
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